Philosophie - Der Weg ist das Ziel !


Kennt ihr das, wenn ihr in einer Tätigkeit so aufgeht, dass ihr Raum und Zeit und alles um euch herum, ja sogar euch selbst, vergesst (-oder gerade da findet)?
Bei mir passiert das beim Handarbeiten, ebenso wie beim Arbeiten und "Selbermachen" in Küche, Garten und Haus. Immer dann, wenn ich etwas mit meinen eigenen Händen erschaffe und deshalb möchte ich genau das zu meinem Beruf machen und euch anhand von Kursen mit einladen.
Mein Anliegen ist, dass es keine reinen „Bastelkurse“ werden, in denen mal „schnell schnell“ und anonym nur in Aussicht auf das fertige Werk etwas „gebastelt“ wird. Nein. Der Weg soll das Ziel sein und dabei geht es viel mehr um den Schaffensprozess als um das Endprodukt. Dazu mache ich einen kleinen Ausflug in meine Kindheit:
Von sechs bis 18 Jahren besuchte ich einen „Malkurs“ in einem kleinen Atelier in Kassel. Meine Eltern bemerkten mein Interesse an der „Kunst“ wie gesagt schon früh und so sollte ich auf Anraten der Lehrer gefördert werden. Das war bestimmt nicht günstig. Aber jetzt verrate ich euch was! Manchmal (!) war ich da gar nicht so produktiv. Manchmal saß ich nach dem Ankommen erst einmal eine ganze Weile und habe nur die Atmosphäre genossen. Die Staffeleien und die Werke, den Duft der Ölfarben, des Tees und der Kekse, die wir Kinder bekamen, die Gespräche der anderen Kinder mit unserer Leiterin, die uns (gerade in der beginnenden Pubertät) nach und nach eine wichtige seelische Stütze und das Atelier ein Ort zum Abtauchen aus der geschäftigen Welt der Schule mit ihrem Druck nach Leistung und Ergebnissen wurde. Natürlich habe ich dort auch wahnsinnig viel gelernt und unzählige Leinwände, Mappen und Ordner mit Werken gefüllt, aber ich bin immer noch dankbar dafür, dass in diesem kleinen Atelier so viel mehr war als nur reines „ergebnisorientiertes Abfertigen“.
Und von diesem Geist möchte ich gerne etwas mit in meine Kurse und mein Atelier nehmen und hoffe, dass mir die Übersetzung gelingen wird <3

 



Kennt ihr das, wenn ihr in einer Tätigkeit so aufgeht, dass ihr Raum und Zeit und alles um euch herum, ja sogar euch selbst, vergesst (-oder gerade da findet)?
Bei mir passiert das beim Handarbeiten, ebenso wie beim Arbeiten und "Selbermachen" in Küche, Garten und Haus. Immer dann, wenn ich etwas mit meinen eigenen Händen erschaffe und deshalb möchte ich genau das zu meinem Beruf machen und euch anhand von Kursen mit einladen.
Mein Anliegen ist, dass es keine reinen „Bastelkurse“ werden, in denen mal „schnell schnell“ und anonym nur in Aussicht auf das fertige Werk etwas „gebastelt“ wird. Nein. Der Weg soll das Ziel sein und dabei geht es viel mehr um den Schaffensprozess als um das Endprodukt. Dazu mache ich einen kleinen Ausflug in meine Kindheit:
Von sechs bis 18 Jahren besuchte ich einen „Malkurs“ in einem kleinen Atelier in Kassel. Meine Eltern bemerkten mein Interesse an der „Kunst“ wie gesagt schon früh und so sollte ich auf Anraten der Lehrer gefördert werden. Das war bestimmt nicht günstig. Aber jetzt verrate ich euch was! Manchmal (!) war ich da gar nicht so produktiv. Manchmal saß ich nach dem Ankommen erst einmal eine ganze Weile und habe nur die Atmosphäre genossen. Die Staffeleien und die Werke, den Duft der Ölfarben, des Tees und der Kekse, die wir Kinder bekamen, die Gespräche der anderen Kinder mit unserer Leiterin, die uns (gerade in der beginnenden Pubertät) nach und nach eine wichtige seelische Stütze und das Atelier ein Ort zum Abtauchen aus der geschäftigen Welt der Schule mit ihrem Druck nach Leistung und Ergebnissen wurde. Natürlich habe ich dort auch wahnsinnig viel gelernt und unzählige Leinwände, Mappen und Ordner mit Werken gefüllt, aber ich bin immer noch dankbar dafür, dass in diesem kleinen Atelier so viel mehr war als nur reines „ergebnisorientiertes Abfertigen“.
Und von diesem Geist möchte ich gerne etwas mit in meine Kurse und mein Atelier nehmen und hoffe, dass mir die Übersetzung gelingen wird.